Über mich

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Während der Elternzeit als Redaktorin bin ich mit meinem Mann, meiner Tochter (ich nenne sie hier nach ihrem "Wunschnamen" Elisa, geb. Mai 2010) und meinem Sohn ("Brudi", so wurde er von seiner Schwester vor seiner Geburt genannt, geb. Juni 2014) von der Hansestadt an den Zürisee gezogen. Mittlerweile gehöre ich wieder zu den Working Moms und pendel mit den Kindern in den Ferien zwischen der Schweiz und Hamburg. Ich geniesse den Sommer in der Badi genauso wie am Nordseestrand, staune über die verschiedenen Kindergarten- und Kitamodelle und über meine Tochter, die schon nach kurzer Zeit perfekt Schweizerdeutsch spricht.

Sonntag, 21. Februar 2016

Blogparade - Einzelstücke. Zwei Geschwister im Vergleich

Marsha von Mutter und Söhnchen hat in ihrer Blogparade dazu aufgerufen, über die Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Geschwistern zu schreiben. Da mache ich gern mit. Brudi ist zwar erst 20 Monate alt, aber man kann sagen: Er entspricht fast allen Jungen-Klischees, während Elisa die totale Prinzessin ist. Ich fasse mich mal kurz:

Elfe versus kleiner Rabauke
Elisa ist mit zwölf Monaten nur gerobbt statt gekrabbelt. Und statt sich hinzusetzen, lag sie ziemlich lässig auf der Seite mit aufgestütztem Arm. Bei der Physiotherapeutin haben wir dann Krabbeln geübt. Mit Erfolg. Die ersten selbständigen Schritte machte sie mit 16 Monaten und drei Tagen. Dann allerdings perfekt. Ohne dabei hinzufallen. Ähnlich war es mit dem Trockenwerden. Hiermit wartete sie knapp drei Jahre (ihre gleichaltrigen Kita-Kolleginnen waren bereits vorher trocken). Jedoch brauchte sie einen Monat vor ihrem dritten Geburtstag auch nachts keine Windel mehr. Wenn, dann richtig!
Wenn ihr allerdings mal etwas misslingt oder sie hinfällt, ist das Geschrei stets gross. 
Brudi ist mit acht Monaten gekrabbelt und mit 13 Monaten gut gelaufen. Wenn wir unterwegs sind, ist ihm kein Balken zum Balancieren zu schmal und kein Hindernis zum Erklettern zu hoch. Die Folge: Er fällt bei seinen Abenteuern oft auf die Nase, so dass er fast jeden Tag irgendwo im Gesicht eine neue Beule oder Schramme hat. Er beruhigt sich aber meist schnell. Letzt waren wir zur Blutabnahme beim Arzt. Er verzog keine Miene und schaute gebannt zu, wie das Blut durch die Kanüle floss. 


Beim Sprechen hatte Elisa die Nase vorn
Elisa hat früh und gut gesprochen. Mit 25 Monaten kannte sie alle Farben, inklusive der Unterschiede zwischen lila, rosa und pink. 
Brudi kann sich mit 20 Monaten verständlich machen. Allerdings war Elisa ihm bei der Aussprache um Längen voraus. So heisst bei ihm Flugzeug "Ssussi" und die Paprika "Papipei".



Nicht ohne mein Kuscheltier!  

Brudi tut keinen Schritt ohne seinen Eli. Vor Kurzem brauchte er ihn nur zum Schlafen. Mittlerweile nimmt er ihn überall mit hin. Zuhause erklingt alle zehn Minuten ein Schrei nach Eli - und versetzt die ganze Familie in den Such-Modus. 
Am schlimmsten war es gestern Abend. Eli war spurlos verschwunden und so wollte ich ihn mit seinem zweitliebsten Tier ins Bett bringen. Doch das Lämmchen flog wieder hinaus und er schrie bitterlich "Eli! Eli!" Wir suchten eine weitere Stunde. Zum Glück fand Elisa ihn und wir konnten alle beruhigt ins Bett gehen. 
Auch vor "echten" Tieren hatte Brudi nie Angst. Jede Katze wird gestreichelt, die Löwen im Tierpark bestaunt und als seine Schwester Reiten war, beklagte er sich schon mit zwölf Monaten so lange, bis wir ihn ebenfalls zu ihr auf das Pony setzten.
Elisa hat und hatte viele Kuscheltiere. Ihre Zuneigung zu einem bestimmten dauert dabei stets nur wenige Tage. Deshalb tummelt sich bei ihr eine ganze Kuscheltier-Familie im Bett.
Als kleines Kind hatte sie wahnsinnige Angst vor Tieren. Mit neun Monaten schrie sie in der Babytrage den ganzen Pferdestall vor Angst zusammen. Mit 18 Monaten konnten wir in kein Café mehr gehen, sofern dort jemand mit einem Hund war. Mit zweieinhalb wagten wir uns erstmals in den Zoo. Er hatte ihr gut gefallen. "Bis auf die Tiere!" Jetzt, mit fünf, hat sie ihre Scheu überwunden und fragt sogar fremde Leute, ob sie deren Hund streicheln darf.  



Mit dem Föhn ins Land der Träume

Hier gibt es eine Gemeinsamkeit, die ich gerade auch schon in meinem letzten Post "Eisenbahn, Föhn oder Flugzeug - per App in den Schlaf" beschrieben habe. Beide lieben bzw. liebten ein sonores Brummen, um einschlafen zu können. Aber keine Angst, diese Gewohnheit geht auch wieder weg. Elisa schläft seit sie etwa zwei ist zum Glück ohne Geräuschkulisse ein. Aber während ich sie damals per Föhn oder Föhn-CD beruhigte und zum (Weiter-)schlafen animierte, geht das bei Brudi mit der Baby Sleep Sounds-App. Lieblingsgeräusche: Eisenbahn, Auto und Flugzeug.


Jeden Tag Pasta ohne alles

Brudi liebt Brokkoli, Kartoffeln, Fisch, Käse und Wurst.
Elisa ernährt sich hauptsächlich von Pasta ohne Sosse, Reis und Couscous
Als Elisa allerdings in Brudis Alter war, hat sich auch noch besser gegessen. Ich hoffe, diese mittlerweile fast drei Jahre andauernde Phase geht irgendwann vorbei!

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